Ach wie trügerisch sind…

… Frauen mit Tricycles.

Leider wurde aus Herrn Felges geplanter Ausfahrt mit Dame und Tricycle nichts… Ein neues Foto brachte es an das Tageslicht: Die hübsche Dame hat schon einen Schnurrbarträger als Aufpasser, und es dürfte sich nicht um ihren Butler handeln… aber was noch viel schlimmer ist: das Sociable ist ein Einsitzer!

Und Herr Felge vermutet nun: die extraordinäre Anordung der Speichen ermöglicht es ihrem übergewichtigen Gatten bequem in den Dreiradsitz zu klettern. Wie das Fahrzeug gelenkt wird bleibt ein Rätsel..

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3 Kommentare

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  1. Marco Koehler 4. April 2015 — 18:56

    Hallo Helge,

    schade das aus dem Date mit der Tricycle-Fahrerin nicht’s gewurden ist.
    Ich könnte mir vorstellen, dass ein Lenkvorgang durch Körperneigung und damit komplette Verlagerung des großen Rades nach rechts oder links ähnlich wie bei einem Liegerad durchführbar wäre. Andernfalls werden die zwei kleineren Hinterräder eingelenkt wie bei Franks Hintersteuerer und die Lenkstange befindet sich auf der rechten Seite und ist daher auf dem Bild schwer erkennbar. Erste Variante würde ich aber bevorzugen, wenn ich mir die dicke Verbindungsstange zwischen den Hinterrädern anschaue. Durch sie wird das ganze Gefährt in sich statisch bestimmt.
    Mal so laut gedacht….???
    Viele Grüße aus Dresden. Schönes Ostern, Marco

    • Hallo Marco
      Es geht doch nichts über Leser die mitdenken:)
      Die Idee ist nicht schlecht, habe ich zuerst für plausibel gehalten und habe mir die Sache noch mal angeschaut. Auf dem Bild mit dieser untreuen Lady sieht man daß die beiden Hinterräder in einem sich bogenförmigen Rahmen sitzen der das große Rad umschließt. Könnte sein daß dieser die Bewegung einschränkt. Dann wäre da auch noch ein senkrecht nach unten zeigender Hebel der direkt aus der vorderen Nabe kommt und auch zu einen Achsschenkel des Hinterrads führen könnte.
      Ich würde sagen unentschieden. Bleibt wohl Spekulation
      Das Patent habe ich schon gesucht und nicht gefunden. Charles W. Oldrieve ist wohl nur der Photograph.
      Ich hoffe in den Ostereiern war statt Nougat fehlende Fahrradschräubchen

      • Marco Koehler 10. April 2015 — 17:18

        Hallo Helge,

        also meine Ostereier waren mit Nougat gefüllt. Kann dir auch sagen warum: nach meiner Hochradtour von Hamburg nach Dresden entlang des Elbradweges habe ich mir diese wohl doch hoffentlich redlich verdient ;).
        Wenn hier ein Bericht darüber erwünscht ist, gib mir Bescheid. Bin eben „nur“ mit meinem Mesicek gefahren und nicht mit einem originalen alten Hochrad.

        Am Mittwoch war ja Vereinstreff und da hab ich die Bilder des Rades mal mitgenommen.
        Anfänglich war die Runde auch geteilt ob nun großes Vorderrad oder die zwei kleinen Hinterräder gelenkt werden. Zum Schluss waren wir uns aber glaube einig, dass eine Richtungsänderung nur über das große Rad möglich ist/war. Warum: der Drehpunkt der kleinen Hinterräder ist so ungünstig auf grund des kurzen Abstandes zur Hauptantriebsachse – unter Berücksichtung einer immensen Breite des Rades durch die beiden Hinterräder erklärt sich durch diesen kurzen Radstand aber eine große Stabiliät wenn das große Rad sich zur Richtungsänderung dreht oder eben sogar auch neigt; man müsste zum Einlenken der Hinterräder auch immer durch die Speichen greifen da man eben keinen Hebel oder irgendeine Stange sieht, die eine sinnvolle Lenkung von „innen“ nach „außen“ durch die Speichen ermöglicht…die eine Stange, welche zum unteren Verbindungsrohr der beiden Hinterräder geht, sieht für mich auch so aus, als ob sie mit ihr über ein Gelenk verbunden ist. Sie würde so wie ein Lenkanschlag fungieren und sorgt natürlich dadurch auch für Stabilität und verhindert einen zu großen Lenkeinschlag des großen Rades…
        Beschreiben kann man es nur immer schwer. Und klar wird es wohl auch immer Vermutungen bleiben, bis man es nicht an irgendeinem Modell nachvollziehen kann oder weitere historische Aufzeichnungen dazu findet.

        Viele Grüße,
        Marco

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